Donnerstag, 14. Juli 2011

Tag 2 – Risør, Lyngør und Tvedestrand

14. Juli 2011. Der Tag beginnt sonnig am Campingplatz Røed bei Risør, wo wir in den Hochbetten unserer Hütte genächtigt haben. Nach der letzten Nacht haben wir uns den Luxus gegönnt auszuschlafen. Wir sind ja schließlich im Urlaub und nicht auf der Flucht. Nach einer ordentlichen Dusche, einem gemütlichen Frühstück und dem Beladen des Autos, sind wir gegen halb zwei Richtung Risør Zentrum aufgebrochen.

In Risør angekommen, überrascht uns ein Kunsthandwerksmarkt, über den wir kurzerhand eine Runde schlendern. Auf dem Rückweg steuern wir die etwas abseits des Trubels gelegenden Gässchen an. Auf dem Gelände der »Aktive Fredsreiser« begegnet uns sogar ein Stückchen Heimat in einem Kunstwerk zu »20 Jahren Mauerfall«.
Dieses Kleid hat es Judith angetan. Wir haben aber dann doch nicht gefragt, was es kostet. ;-)

20 Jahre Mauerfall

Es geht weiter zum nächsten Etappenziel. Der Reiseführer verspricht ab Gjeving eine Überfahrt zu dem »idyllischen Archipel« auf dem sich der Ort Lyngor befindet, dessen Ortsbild durch prächtige, weiße Villen, schmale, autofreie Gassen und herrliche Gartenanlagen bestimmt ist, bzw. sein soll. Denn: Wo genau die Überfahrt beginnt, bleibt er uns schuldig. Aus diesem Grund besichtigen wir zwei schöne Hafenstädtchen und ziehen ein wenig wehmütig weiter, die Chance verpasst zu haben, Lyngor zu erleben.

Auf gehts nach Tvedestrand. Was uns da hinzieht? Natürlich Strykejernet! Das »Bügeleisen«. So wird nämlich das angeblich schmalste Haus Norwegens genannt. Ansonsten ist Tvedestrand eine interessante Stadt, besonders wegen der dichten Bebauung mit den landestypischen Holzhäusern, vor allem an den steilen, felsigen Hängen.
Laut unserem Reiseführer das schmalste Haus Norwegens.

Es wird Zeit für unseren allabendlichen kullinarischen Hochgenuss, diesmal Ravioli aus der Dose mit Kabanossi aus der Tüte. God natt, norge.

Da wir den Text mit dem Smartphone geschrieben haben, gibt es heute nur ein Foto. Weitere reichen wir nach. Erledigt.


3 Kommentare:

  1. Ein Foto vom schmalsten Haus Norwegen sollte irgendwann noch nachgereicht werden

    AntwortenLöschen
  2. Ist hiermit erledigt. Ich muss ja zugeben, dass es mich nicht so umgehauen hat. Eigentlich läuft das Haus ja nur spitz zu. Das haben wir in Dortmund auch. ;-)

    AntwortenLöschen
  3. ... evtl. hast du ja noch ein paar Kronen auf dem Rückweg übrig und das Kleid mit Bolerojacke ist noch drin :-)

    AntwortenLöschen